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Montag, 6. Juli 2009

Mittwoch, 06. Mai 2009

Nach einem lecker Frühstück in unserem Motel "Holiday Inn Express at Monterey Bay" beschlossen wir den berühmten 17-Mile-Drive abzufahren.

Hier unsere gesamte heutige Strecke

Größere Kartenansicht

Der 17-Mile-Drive ist quasi eine Privatstraße und im Besitz der "Pebble Beach Company". Von daher kostet das Befahren dieser Straße Eintritt, und zwar 9,25 $ pro Fahrzeug.  Wir wir im Laufe der Strecke feststellen sollten, lohnt es sich aber auf jeden Fall. Für Fußgänger und Radfahrer ist der Eintritt übrigens frei.

 

Wie wir ja schon öfter festgestellt hatten, ist es morgens im Küstenbereich häufig nebelig. So auch heute. Es war aber bereits abzusehen, dass der Nebel sich lichten würde. Nichts desto trotz wurde der 17-Mile-Drive für uns zum 34-Mile-Drive, da wir ihn 2 mal abfuhren. Einmal aufgrund des Nebels, insbesondere direkt an der Küste, bei eingeschränkter Sicht und einmal im strahlenden Sonnenschein.Alles was ich hier schreibe, bezeiht sich auf den sonnigen Teil, die erste Runde haben wir quasi als Orientierungstour betrachtet.
 

Wanderweg am Strand von Spanish Bay
Wanderweg am Strand von Spanish Bay

Wir kamen natürlich aus Richtung Mionterey auf den 17-Mile-Drive, so dass unser erster Stop die Spanish Bay war. Dort unternahmen wir einen kleinen Spaziergang am Strand entlang. Damit das im Sand nicht so anstrengend ist, haben sie einen Holzweg gebaut. Wir sind also auf einem Holzweg gegangen, befanden uns aber nicht auf dem sprichwörtlichen Holzweg, es hat sich nämlich gelohnt. Hier ein Link zu einer interaktive Karte des 17-Mile-Drive .

Die berühmte Lone Cypress
Die berühmte Lone Cypress

Auf dieser Karte kann man die einzelnen Attraktionen sehen. Und wir haben sie uns alle angeschaut. Nicht fehlen durfte natürlich die "Lone Cypress" , eines der häufigsten fotografierten Motive in Kalifornien. Der Baum wurde nicht nur von mir immer als "Lone Pine", also einsame Pinie, bezeichnet. Ist aber keine Pinie, ist eine Zypresse. Bei mir kam das vielleicht daher, dass wir vorher in Lone Pine übernachtet hatten. Keine Ahnung. Aber wie gesagt, der Baum ist nicht nur von mir irrtümlich so bezeichnet worden, die Bezeichnung findet man öfter, sogar in seriösen Reiseführern.

Kustenlandschaft am 17-Mile-Drive
Kustenlandschaft am 17-Mile-Drive

Alle Points of Intrests hier aufzuzählen würde vielleicht etwas langatmig werden. Das schaut ihr euch am besten auf der oben erwähnten interaktiven Karte an. Da sind auch viel bessere Beschreibungen dabei, als ich sie liefern könnte. Eine der Hauptattaraktionen in dem Bereich sind die wunderschönen Golfplätze. Nun bin ich kein Golf-Fan, aber davon hatte ich sogar schon gehört. 2010 finden dort übrigens wieder die US-Open statt. Man sagt, es wäre das wichtigste Profi-Turnier der Welt. Es dürfte eigentlich auch Golf-Dummies geläufig sein. Ich bin mir nicht sicher, ist dass nicht das Turnier, wo der Sieger eine grüne Jacke bekommt?

Carmel by the sea
Carmel by the sea

Nachdem wir den 17-Mile-Drive also 2 mal umrundet hatten, ging es weiter nach Carmel . Einem wirklich hübschen kleinen Städtchen. Aber auch sehr touristisch. Aber wie schon gesagt, wir waren ja Touristen, also hat es uns nicht gestört. Die Attraktivität dieses Städtchens wird schon dadurch belegt, dass dort recht viele berühmte Leute entweder wohnen, gewohnt oder zumindest ein Haus haben oder gehabt haben: Jennifer Aniston, Doris Day, Clint Eastwood, Rupert Murdoch, Brad Pitt u.v.a.. Clint Eastwood war dort übrigens von 1986 bis 1988 Bürgemeister (Mayor) in Carmel und steht dort offensichtlich immer noch hoch im Kurs, wie ich aus einem Gespräch mit einem Ladenbesitzer erfahren konnte. Kann ich ja eben mal erzählen:

Wir sind dort natürlich herumgelaufen und haben u.a. ein Bekleidungsgeschäft betreten. Das lag nicht an der Hauptstraße, sondern etwas abseits. Wie schon mehrfach geschrieben, sind die Amis offen, freundlich und immer gleich zu einem Gespräch bereit. Nach der üblichen Frage: "Where you're guys from?" und der Standardantwort: "From germany.", kam dann wieder die halbe Lebensgeschichte des Ladeninhabers. U.a. erfuhren wir, dass sein Großvater aus Deutschland eingewandert sei. Was wir uns denn schon alles angeschaut hätten. Dabei erwähnte ich u.a. Lone Pine, die Alabama Hills und John Wayne. John Wayne war dann das Stichwort für ihn. John Wayne schön und gut, aber Clint Eastwood hätte ja wohl eindeutig die besseren Western gedreht und wäre sowieso der bessere Schauspieler.Ich denke mal, in Lone Pine herrscht darüber eine andere Auffassung. Ist aber wohl eh Geschmackssache. Mir ist das auch relativ egal, wobei ich sagen muss, dass ich Clints Filme lieber sehe als die alten Schinken von "The Duke".

Der Strand von Carmel
Der Strand von Carmel

Nach dem Kauf eines T-Shirts verließen wir den Laden und gingen hinunter zum Strand.  Carmel liegt am Hang und es geht zum Ende hin ziemlich steil bergab. Bergab kein Problem, nur mussten wir nachher natürlich auch wieder zurück und es war mittelrweile richtig schön warm geworden. Ich kam dann doch ganz schön ins Schwitzen und freute mich auf die Klimanlage in unserem Auto. Btw.: Fast den ganzen Urlaub über habe ich eine Mütze getragen. Nicht, weil ich ein passionierter Mützenträger bin, sondern um meiner Kopfhaut zusätzlich zu meinem wallenden Haupthaar einen Schutz zu bieten. An diesem Tag hatte ich die Mütze vergessen und meine oberste Stelle war uneingeschränkt der Sonnenstrahlung ausgesetzt. Am Abend merkte ich dann, was das bedeutet. Schön verbrannt, all inklusiv mit Bläschenbildung. Aber gut, wegen so was läßt man sich ja nicht den Urlaub vermiesen und ich beschloss das Ganze zu ignorieren, was mir auch weitgehend gelang.

Die blaue Lagune
Die blaue Lagune

Auch auf dem Rückweg nach Monterey ließen wir uns viel Zeit, fuhren die Küste entlang und hielten bei jeder sich bietenden Aussichtsmöglichkeit. Es ist schon eine beeindruckend Landschaft. An manchen Punkten bedauert man, dass das Wasser im Pazifik so kalt ist. Am liebsten würde man einfach rein springen.

Mein Abendbrot
Mein Abendbrot

Wieder im Motel angekommen, überlegten wir, wo wir denn wohl unser Diner einnehmen könnten. In einer Mappe, die im Zimmer auslag, fand ich dann "Williy' Smokehouse" . Es liegt in der Nähe der Cannery Row und wurde das Lokal unserer Wahl. Ich bestellte wieder die so geliebten Ribs. Leider machte ich den Fehler und nahm keine Baby-Ribs. Es war zwar eine richtig große Portion, aber das Fleisch der Baby-Ribs ist sehr viel besser. Geschmeckt hat es aber trotzdem.

Wieder beim Fahrzeug angekommen mußten wir feststellen, dass der rechte Vorderreifen fast platt war. Schön langsam und vorsichtig fuhren wir zum Motel zurück. In unmittelbarer Nähe des Motels (300 m entfernt) befand sich eine Tankstelle. Dort kaufte ich Luft. Jawohl, kaufte. In den USA oder zumindest in Kalifornien muss man für 3 Minuten Luft auffüllen 75 Cent bezahlen. Es war aber absehbar, dass das nicht lange halten würde, man hörte die Luft aus dem Reifen entweichen. Wieder im Motel habe ich dann erstmal ermittelt, ob sich in der Nähe eine Alamo-Station befindet. Und tatsächlich, an dem kleinen Flughafen von Monterey gibt es eine, die bis Mitternacht geöffnet hat. Also auf nach dort. 

Der Angestellte dort, woltte wieder sofort das Auto tauschen, konnte mir aber keinen SUV anbieten, sondern nur normale Limousinen und die auch nur in klein. Das lehnte ich ab. Ich fragte, ob es denn nicht möglich wäre einfach nur den Reifen zu reparieren oder zu tauschen. Daraufhin nannte er mir eine Werkstatt in Monterey, wo ich auf Kosten von Alamo diese Reparatur durchführen lassen könnte. Heute war es natürlich zu spät. Also war das nächste Ziel am nächsten Morgen, bevor es weiter ging nach Lompoc, die Werkstatt.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 7. Juli 2009 )
 
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