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Kleines persönliches Erlebnis
Sonntag, 14. Juni 2009
Und jetzt noch ein persönliches Erlebnis. Es gibt Leute die sagen zu diesem Erlebnis auch Dummheit. Bevor es meine Frau mit den entsprechenden Ausschmückungen erzählt, hier the real story:
Vom Tower aus wollten wir auf unsere Zimmer. Auf jeder Etage unseres Hotels stand ein Cola-Automat , daneben eine Eismaschine, die hier aber keine Rolle spielt. Ich entschloss mich noch ein Kaltgetränk mit aufs Zimmer zu nehmen und nahm den Automaten in Augenschein. Völlig verblüfft stellte ich fest, dass man sich an dem Automaten offensichtlich ein Getränk per Kreditkarte kaufen konnte. Hatte ich noch nie gesehen. Ich also meine Karte gezückt und in den Schlitz gesteckt, wo die Dollarnoten reinkommen.  Das bemerkte ich natürlich erst, nachdem nichts passierte. Ich wartete auf mein Getränk, aber aus dem Automaten kamen nur ratternde Geräusche. Nach genauerer Inaugenscheinnahme bemerkte ich dann meinen Irrtum. Nun ist es ja so, dass, wenn man einen Geldschein falsch reinsteckt, dieser wieder rauskommt. Zur Information: Kreditkarten kommen nicht wieder raus.
Kein Problem dachte ich mir, gehste nach unten zur Rezeption, erklärst das Probelm, auch wenn es etwas peinlich ist und irgendein hilfreicher Geist öffnet den Automaten und entnimmt die Karte. Weit gefehlt. Die Rezeption war nicht besetzt, ein Schild verwies auf den Frontdesk. Einen Frontdesk habe ich nicht gefunden, also sprach ich einen Krawattenträger an, der offensichtlich zum Hotel gehörte. Diesem erklärte ich mein Problem. Wie das in Ami-Land so ist, war er sehr freundlich, hat vermutlich nur nicht verstanden, was ich ihm da überhaupt zu erklären versuchte. Ich sollte ihm das Ganze doch mal zeigen. Also wir beide rauf zur 23. Etage. Zwischendurch sprach er irgendetwas in sein Funkgerät, was ich nicht verstanden habe. Als wir am Automaten eintrafen,  kam noch ein Security-Mensch dazu. Ich denke mal, das der Schlipsträger den Securityy-Mann über Funk gerufen hat. Ob aufgrund meiner Geschichte oder meines Auftretens vermag ich nciht zu sagen. 
Kurz und gut: Ich habe gelernt, das ein Cola-Automat eine Vending-Machine ist und das niemand vom Hotel in der Lage ist, eine solche Vending-Machine zu öffnen, da diese durch ein Subunternehmen betrieben wird.  Mir wurde empfohlen die Telefonummer anzurufen, die auf dem Automaten angebracht war. Der Schlipsträger und der Security-Mann sagten noch etwas, was ich nicht ganz richtig verstanden habe. Ich meine etwas wie: "Hab ich noch nie erlebt.", "Wer macht denn so etwas." verstanden zu haben. Jedenfalls ging ich aufs Zimmer um das Telefonat zu erledigen. Auf den fehlenden Handyempfang im Zimmer will ich jetzt nicht auch noch eingehen.
Über das Hoteltelefon habe ich dann Kontakt bekommen. Es war wie gesagt mitten in der Nacht und es lief nur ein Anrufbeantworter, der mir eine Telefonnummer für dringende Fälle nannte. Also diese Nummer gewählt. Der gute Mann am anderen Ende hat mich offensichtlich verstanden, stufte meine Angelegenheit nun aber gar nicht als dringend ein und erklärte, dass ich doch am nächsten Tag die normale Telefonnummer nochmals anrufen soll. Ich überlegte kurz, ob ich die Karte sperren lassen soll, entschied mich dann aber dagegen, da sie ja quasi gesichert war. Den Automaten konnte ja anscheinend niemand öffnen. Sie lag also genauso sicher, wie in einem Tresor.
Eigentlich käme jetzt der 6. Tag, aber ich erzähle die Geschichte hier zu Ende.
Am nächsten Tag gleich morgens zu der jetzt ja besetzten Rezeption. Die Geschichte nochmals erzählt. Auch hier wurde mir erklärt, dass der Automat nur durch das ihn betreibende Subunternehmen geöffnet werden kann. Ich konnte es nicht glauben. Wenn man auf den Tower will, wird man durchsucht, wie bei der Einreise, Securitypersonal wo man hinsieht. Offensichtlich lauert die Terrorgefahr überall, außer am Cola-Automaten. Sollte also mal jemand eine Bombe deponieren wollen, nehmt den Cola-Automaten, den bekommt niemand auf die Schnelle auf.
Ich also wieder bei der bewussten Telefonnummer angerufen. Man versprach mir, das jemand kommen würde. Diese erfreuliche Mitteilung gab ich an die Rezeption weiter mit der Bitte, meine Karte in Empfang zu nehmen, wenn der Vending-Machine-Man kommt. Wir wollten natürlich nicht die ganze Zeit im Hotel auf den guten Mann warten.
Abends kehrten wir dann ins Hotel zurück und ich fragte an der Rezeption nach meiner Kreditkarte. Dort ist sie nicht abgegeben worden. Mir wurde aber angeraten am Security-Desk nachzufragen, da solche Sachen üblicherweise dort abgegeben werden. Also auf zum Security-Desk. Dort war ein freundlicher Mann, der, nachdem er gefragt hatte, wo ich denn wohl herkomme (ich antwortete wahrheitsgemäß mit Germany) mir sein halbes Leben erzählte. Er wäre ja auch schon mal in Germany gewesen, bei der Army in Stuttgart, bei der MP usw., usw..  Nebenbei untersuchte er seine Unterlagen nach meiner Kreditkarte. Aber auch er erklärte, dass sie leider nicht abgegeben wurde. Etwas enttäuscht ging ich zum Fahrstuhl, denn es konnte mir auch keiner Ausknft geben ob denn der Vending-Machine-Man dagewesen ist.
Oben im Zimmer angekommen, wollte ich gerade nach dem Telefonhörer greifen, um die Karte sperren zu lassen, als eben dieses Telefon klingelte. Dran war der Lebensgeschichten erzählende Security-Man. Unter tausend Entschuldigungen erklärte er, dass meine Kreditkarte doch abgegeben worden sei. Leider hätte er das bei unserem Gespräch übersehen. Ich also nach unten zum Security-Desk, wo ich hocherfreut und nochmal mit tausend Entschuldiungen seitens der Security meine Karte in Empfang nahm.
Eine Geschichte also mit Happyend, aber ohne Hochzeit.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 28. Juni 2009 )
 
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